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- 27.7.2010: Entdeckt: Alter Schmuck aus Mexiko
- 26.7.2010: Schmuckmuseum Pforzheim - Schmuck zum Gewand
- 25.7.2010: Entdeckt: Budapest
- 24.7.2010: Beaders Best - Perlen-Kunst-Messe
- 5.6.2010: Ausstellung "Perlen" in München
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- 23.4.2010: Diane Fitzgerald - Workshop bei der Perlenakademie
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Archiv der Kategorie Perlen in Museen
Entdeckt: Alter Schmuck aus Mexiko
27.7.2010 von admin.
Die Ausstellung “Teotihuacan- Mexikos geheimnisvolle Pyramidenstadt” im Martin-Gropius-Bau in Berlin ist vom 1. Juli bis zum 10. Oktober 2010.
Teotihuacan war von 100 v. Chr bis 650 n. Chr. die erste, die größte und einflussreichste Metropole auf dem amerikanischen Kontinent. Als die Aztecken rund tauschen Jahre später, im 14. Jahrhundert, die verlassene Ruinenstadt entdeckten, gaben sie ihr den Namen Teotihuacan - “der Ort, an dem die Menschen zu Göttern werden” - und siedelten hier ihren eigenen Schöpfungsmythos an. Heute zählt die Pyramidenstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist ein Besuchermagnet für Einheimische und Touristen.
Natürlich legte ich mein Augenmerk neben den anderen sehr sehenswerten Ausstellungsstücken, die so schnell nicht wieder nach Europa kommen, auf Perlenobjekte. Es fand sich eine Halskette aus Muscheln und menschlichen Zähnen, die bei einem Skelett lag. Der Schmuck war in der Pyramide der Gefiederten Schlange entdeckt worden und stammte etwa aus der Zeit 250 n.Chr.. Diese Halskette gehörte zu einem Menschen, der anlässlich des Baus der Quetzalcoatl-Pyramide geopfert worden war. Solche Fundstücke beweisen, dass es Menschenopferungen gab.
Als Grabbeigabe eines Mächtigen fand sich eine mächtige Halskette aus großen Perlen aus Jadeit.
Eine Kette aus Gehäusen der Olivenschnecke aus der Zeit 200 - 650 n.Chr. fiel mir auf. Die Gehäuse waren mit einem Loch versehen und aufgefädelt. Auch Skulpturen in menschlicher Gestalt schmückten kleine Ketten aus Jade.
Übrigens: In dem Buch von Lois Scherr Dubin “Alle Perlen dieser Welt” findet sich der Hinweis, dass Figuren und Perlen aus Jade wesentlich wertvoller damals waren als Gold. Die grüne Farbe der Jade galt als Symbol für Wasser und Vegetation und damit eine vollkommene göttliche Farbe.
Insgesamt war es eine lohnenswerte Ausstellung nicht nur für Perlenfans. Wieder mal zeigte sich, wie Perlen und Schmuck seit frühester Zeit zum Menschen gehören und geschätzt wurden.
www.gropiusbau.de, Berliner Festspiele
Tipp: Es hat sich als sehr praktisch erwiesen, die Tickets Online zu besorgen. Verringert die Wartezeit immens.
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Schmuckmuseum Pforzheim - Schmuck zum Gewand
26.7.2010 von admin.
Im Schmuckmuseum Pforzheim ist am 11. Juni 2010 eine neue Ausstellung eröffnet worden: “Schmuck zum Gewand - ländliche Bijouteriewaren aus dem Bayerischen Nationalmuseum München”. Sie dauert bis zum 5. September2010.
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Entdeckt: Budapest
25.7.2010 von admin.
Der Reiseführer von Budapest enthält ein sehr interessantes Museum für Perlenfans, das Museum of Ethnography (Völkerkundemuseum).
Genauer: Néprajzi Mùzeum, Kossuth Lajos tér 12 gegenüber vom Parlamentsgebäude, www.neprajz.hu
Die Ausstellungen befinden sich in der 1. Etage des mächtigen ehrwürdigen Museums. Im Raum 1 des Rundgangs sind Volkstrachten aus verschiedenen Regionen und Zeiten Ungarns präsentiert. Mein Schwerpunkt lag natürlich auf Perlen. Und tatsächlich fanden sich Verzierungen aus Perlen. Bei Trachten ab Ende des 18. Jahrhunderts wiesen die breiten Ledergürtel der Männer kleine bunte Perlen auf. Die Perlenarbeiten waren in Peyote gearbeitet und auf das feste Leder aufgesetzt.
Frauengürtel zeigten Perlenarbeiten mit Knöpfen auf Stoff. Einige Halsketten aus dem 19. Jahrhundert waren in kleiner (mit drei Perlen) Netztechnik mit wohl tschechischen Perlen und größeren Röhren gefädelt. Die größere Netztechnik (mit 5 oder 7 Perlen) ließ sich auch bei einem Halsschmuck entdecken. Ein Halsschmuck fiel besonders auf, denn viele, viele Perlenstränge bedeckten den ganzen Hals.
Überhaupt waren die Festtagstrachten der Männer wie Frauen sehr farbenfroh und mit Blumenmotiven, Häkeleien, Bändern, Bordüren, Metallfäden, Spitzen, Filz und Pailetten über und über verziert. Es fiel grober bestickter Filz auf. Die Trachten wurden von der Landbevölkerung getragen, Großgrundbesitzer und Städter kleideten sich nach europäischer Mode.
Während des Rundgangs fielen schwere Umhänge aus Schafshäuten auf, die aufwendig mit feinen Stickereien bedeckt waren.
Diese Ausstellung gibt einen sehr guten Über- und Einblick in das harte Leben und Arbeiten des ländlichen Ungarns.
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Historische Perlen im V&A
18.1.2010 von admin.
Im Victoria and Albert Museum in London befindet sich auch eine große Abteilung mit Glasobjekten, Level 4 Room 129, 131. Eine Halskette aus dem 4. -3. Jahrhundert vor Christi fiel auf. Es waren Augenperlen mit zusätzlichen Glaspunkten darauf. Die muss zu damaliger Zeit sehr wertvoll gewesen sein.
Ein Muss im V&A sind die beiden Shops, der Bookshop und der Giftshop. Die beiden Shops erfordern viel Zeit, um alles in Ruhe durch zu schauen. In Sachen Perlenliteratur fand sich das Buch von Crabtree und Stallebrass “Atlas der Perlenarbeiten”. Leider nicht mehr Perlenliteratur.
Ein lohneswerter Besuch, bei dem man nie alle interessanten Abteilungen schafft.
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Victoria and Albert Museum - London
17.1.2010 von admin.
Das Victoria and Albert Museum (V&A) in London ist eine Fundgrube für Perlenfans und anderen kreativen Menschen. Inspirierend war der Room 91 - 93 Jewellery , Level 3. Hier fand sich eine Perlenkette eines Deutschen, Axel Russmeyer aus Hamburg. Sie bestand aus verschieden großen Holzkugeln, die in Peyote mit Perlen umperlt waren. Zum Teil sahen die beperlten Perlen sehr mächtig aus, so dass es eine stattliche Halskette ergab. Die einzelnen beperlten Perlen waren auf ein feines Ripsband mit Knoten dazwischen aufgezogen und mit einem Knoten zu schließen.
Er wählte sehr schöne Perlen unter anderem Delicas.
Ich fand es sehr erstaunlich, dass ein deutscher Schmuckdesigner es ins V&A geschafft hatte und ausgerechnet ein Mann. In Anbetracht der Tatsache, dass es viel, viel mehr Perlerinnen gibt, erscheint mir das sehr erstaunlich. Woran mag es liegen?
Weitere Informationen: www.vam.ac.uk
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Museum of Bags and Purses - Handtaschenmuseum
30.7.2009 von admin.
Das niederländische Taschenmuseum (niederländisch Tassenmuseum) Hendrikje zeigt die Geschichte der westlichen Handtasche vom späten Mittelalter (16. Jahrhundet) bis heute. Die Sammlung bietet ein faszinierendes Bild der Entwicklung der Handtasche in Bezug auf Funktion, Material und Verzierungen im Laufe der Jahrhunderte.
Diese Museum ist das einzige Museum auf der Welt, das über eine solch umfassende und spezialisierte Sammlung verfügt: Taschen aus dem 16. Jahrhundert, Beutel und kleine Almosentaschen aus dem 17. Jarhundert, Gewandtaschen, Brief- und Bügeltaschen aus dem 18. Jahrhundert, Retiküle und Geldstrümpfe aus dem 19. Jahrhundert und klassische und besondere Modelle aus dem 20. Jahrhundert.
Hier gibt es auch besonders schöne auf aufwendig gearbeitete Handtaschen aus Perlen zu bewundern.
Tassenmuseum Hendrikje, Herengracht 573 (Behind Rembrandtplein), 1017 CD Amsterdam, www.tassenmuseum.nl, www.museumofbagsandpurses.com
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Diamond Divas
5.7.2009 von admin.
In Antwerpen (Belgien) befindet sich die Dauerausstellung “Diamond Divas”. Zu sehen sind die glamourösen Schmuckstücke echter Hollywood-Stars.
Diamant-Museum, Königin Astridplein 19-23, 2018 Antwerpen, www.diamantmuseum.be
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