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Archive für Juli 2009
Museum of Bags and Purses - Handtaschenmuseum
30.7.2009 von admin.
Das niederländische Taschenmuseum (niederländisch Tassenmuseum) Hendrikje zeigt die Geschichte der westlichen Handtasche vom späten Mittelalter (16. Jahrhundet) bis heute. Die Sammlung bietet ein faszinierendes Bild der Entwicklung der Handtasche in Bezug auf Funktion, Material und Verzierungen im Laufe der Jahrhunderte.
Diese Museum ist das einzige Museum auf der Welt, das über eine solch umfassende und spezialisierte Sammlung verfügt: Taschen aus dem 16. Jahrhundert, Beutel und kleine Almosentaschen aus dem 17. Jarhundert, Gewandtaschen, Brief- und Bügeltaschen aus dem 18. Jahrhundert, Retiküle und Geldstrümpfe aus dem 19. Jahrhundert und klassische und besondere Modelle aus dem 20. Jahrhundert.
Hier gibt es auch besonders schöne auf aufwendig gearbeitete Handtaschen aus Perlen zu bewundern.
Tassenmuseum Hendrikje, Herengracht 573 (Behind Rembrandtplein), 1017 CD Amsterdam, www.tassenmuseum.nl, www.museumofbagsandpurses.com
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Knöpfe im Internet
26.7.2009 von admin.
www.rosenfelder-knopffabrik.de
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Miyuki - wie Perlen glücklich machen
22.7.2009 von admin.
von Britta Veltzke im Stadtteil-Kurier des Weser-Kuriers, 29.04.2009
Annette Last betreibt in ihrem Zweitberuf ein Kunsthandwerk und bildet sich in Kursen weiter
Annette Last hat ihr Hobby zu ihrem zweiten Beruf gemacht: Neben ihrer Tätigkeit als Optikerin verkauft die Schwachhauserin am Schwarzen Meer Schmuckstücke aus Perlen - und zwar nur Unikate. Miyuki, japanisch für “Glück”, heißt ihr winziger Laden, der wegen seiner liebevollen Gestaltung selbst an ein Schmuckstück erinnert.
Annette Last sitzt konzentriert, aber keineswegs angespannt, hinter ihrem Arbeitstisch und fädelt winzige Perlen auf einen Nylonfaden. Obwohl nur wenige Meter vor ihr Autos und Straßenbahnen vorüberfahren, fühlt sie sich in ihrem Laden wie in einer Oase. “Das hängt mit den Perlen zusammen”, erklärt sie. Sobald sie die Tür hinter sich geschlossen habe, um sich mit ihrem Kunsthandwerk zu beschäftigen, sei es ganz und gar still um sie.
Die Arbeit mit den Perlen mache sie glücklich - an jedem der drei Öffnungstage in der Woche von neuem. Dabei in Hektik zu verfallen, dafür hat sie keinen Grund: Da sie halbtags als Optikerin arbeite, sei sie wirtschaftlich abgesichert und habe den Kopf frei für ihre kreative Tätigkeit, sagt Annette Last. Sie denke nicht daran, ihren erlernten Beruf aufzugeben, um sich ausschließlich den Perlen zu widmen. “Ich möchte nicht das Gefühl haben, etwas verkaufen zu müssen.”
Die meisten der Perlen, aus denen die Ketten, Ringe und Armbänder in der Auslage gefertigt sind, stammen aus Japan, “Die japanischen Perlen sind sehr klein und vor allem sehr gleichmäßig.” Genau das Richtige für Annette Lasts Schmuckstücke, die sich durch ihre gleichmäßige geometrische Struktur auszeichnen, aber nicht eintönig erscheinen. Eines Tages möchte die Geschäftsfrau selbst einmal nach Japan reisen, um sich über die Produktion der kleinen Glanzstücke zu informieren. Aber nicht nur das reizt sie an dem Land in Fernost. ” Mich interessiert die japanische Kultur”, sagt sie.
Viele ihrer Ideen hat Annette Last auf Reisen gesammelt: “In fast jedem Land haben sich die Menschen einmal mit Perlen beschäftigt”, häufig spiegele sich darin die Alltagskultur der Leute wider. Nur in Deutschland st0ße man in Sachen Perlenkunst auf wenig kulturelles Erbe. Heute lägen Perlen aber auch in Bremen im Trend: “Die Kursangebote an der Volkshochschule sind sehr gefragt.”
Sobald einen die kunstvolle Verarbeitung der Perlen in den Bann gezogen habe, komme man davon nicht mehr so einfach los, warnt Last schmunzelnd. Obwohl sie schon zu den Profis unter den Perlenkünstlerinnen gehört, nimmt sie an den Weiterbildungen der Volkshochschule teil. “Die Techniken entwicklen sich stets weiter.” Ständig kämen neue Trends - vor allem aus den USA - nach Deutschland.
Ihre Schmuckstücke bewegen sich in einem Preisrahmen von 30 bis 170 Euro. “Das ist nicht zu viel für ein Unikat”, findet Annette Last, die sich über jeden Menschen freut, der den Weg in ihren kleinen “glücklichen” Laden findet oder auch einfach nur vor ihrem Schaufenster steht, das sie jede Woche neu gestaltet.
Miyuki, am scharzen Meer 7, dienstags, mittwochs und donnerstags 15 bis 18 Uhr geöffnet.
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Diamond Divas
5.7.2009 von admin.
In Antwerpen (Belgien) befindet sich die Dauerausstellung “Diamond Divas”. Zu sehen sind die glamourösen Schmuckstücke echter Hollywood-Stars.
Diamant-Museum, Königin Astridplein 19-23, 2018 Antwerpen, www.diamantmuseum.be
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Bedürfnis nach Neuem
5.7.2009 von admin.
Auch in Krisenzeiten hat der Mensch ein unstillbares Verlangen nach Neuem. Es bleibt auch dann bestehen, wenn die Budgets kleiner werden.
nach Schmuck Magazin 2/2009, Seite 3
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Perlenpost aus Dehli
5.7.2009 von admin.
13. November 2008 - Nationalmuseum - Saal “Decorative Art”
Hier kamen die meisten Objekte aus Nagaland, eine zerklüftete Bergregion südlich von Birma. In einer Vitrine fiel ein Torque auf, ein vorne am Hals offener Halsring aus Metall. Solche Torques waren von den Kelten bekannt, denn deren Herrscher trugen sie aus Gold.
Interessant war auch die Haarnadel aus Horn, etwa 13 Zentimeter lang. In der Mitte befand sich ein Loch, aus dem etwa 20 Zentimter lange Stränge aus blauen, roten und gelben Perlen kamen. Am Schluss hing eine Muschel. Beim Tragen muss diese Haarnadel sehr schwer gewesen sein.
Die Fotos zwischen den Virtrinen zeigten bespielsweise zwei Mädchen, die über und über mit Perlenketten behängt waren. Dazu kamen noch Armreifen. Vielleicht ein Feststaat. Erwachsene Frauen trugen noch mehr Ketten, wobei allein die Mengen gewaltige Ausmaße von den Ohren bis über die Schultern annahmen. Dazu war an jedem Finder ein Ring zu sehen. Auch Männer zeigten stolz ihren Perlenschmuck. auffällig war der “Bethel-Container”. Er bestand aus Stoff, geschmückt mit einem Band aus kleinen Rocailles oder Saatperlen in Netztechnik.
Viele weitere Informationen zu den Perlenarbeiten der Naga finden sich in folgenden Büchern:
- Dubin, Lois Sherr: Alle Perlen dieser Welt, DuMont Köln 1997
- Crabtree, Caroline und Stallebrass, Pam: Atlas der Perlenarbeiten, Haupt Wien 2002
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